Djerba_008

Asien – Afrika – Europa

Genesis
Wir hatten im Jahr 2004 für eine Regatta in Anatolien bei Offshore Sailing einen Cat gechartert, im Internet darüber berichtet und seinen Namen erwähnt: „She-San“. Die uns bis dahin unbekannte Eignerin las die Hymne und meldete sich. Aus dem Kontakt wurde die zwei Jahre dauernde Planung eines gemeinsamen Mittelmeer-Törns und eine bis Heute anhaltende Freundschaft.
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DER KLEINE SCHWAN

Vor 7 Jahren wurde er in Dänemark bei Skaerbaek geboren. Er wurde von seinem Eigner mit wechselnder Crew zunächst über Norwegen, England, Frankreich und Portugal ins Mittelmeer gesegelt, wo er sich in sechs Jahren in dessen westlichem Teil bewährte. Er hat viel gesehen: Neben dem italienischen Festland noch fast des- sen gesamte Inselwelt, Sicilia, Elba, Sardegna und Corse mit den Bocche di Bonifacio, die Balearen und am Ende wieder Gibraltar. Im letzten Jahr hat er sich am Rande des Atlantic getummelt, auf den Sprungbrettern nach Amerika: in den Kanaren, Madeira, Azoren, überall dort, wo es einen Hafen mit Flugplatz gibt. Dann zog es ihn zurück nach Spanien und er machte in Vigo fest.
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Ostsee-Charter-Törn

Dieser Sommer war ach so heiß – wir wollten Frische reinbringen – es ist uns gelungen! Der Vercharterer eines privaten Edel-Cats machte ein Angebot, das genau in den Zwischenraum von An- und Abflug unserer italienischen Crew passte.
Tommaso kaufte die Bahn-Tickets Arezzo-Pisa-Arezzo, ich schenkte ihm und Nicola die Flug-Tickets Pisa-Lübeck-Pisa, alles zusammen für 85.- Euro, gekauft bei Ryan-Air, die diese Linie seit Anfang des Jahres bedient.
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Als Reporter vor Ort

Heute war ich, wie hier angekündigt, als Reporter des Yacht-Forums in Grömitz bei den Internationalen deutschen Meisterschaften der HobieCat-16-Klasse. Wir begaben uns, kaum dort angekommen – immer den Lautsprechern nach – auf die Seebrücke. Vorn am Brückenkopf war alles angesiedelt, was die Regatta in Schwung brachte und hielt: Der Regatta Leiter Lennart Klemm (HSC) mit Staff und der Moderator Dieter Braun mit Co-Moderatorin, einer segelnden Studentin aus der J-Klasse. Selten habe ich bei einer Regatta Start und Ziel so hautnah erleben dürfen – und so wohl informiert. Der Steuerbord-Pfosten der Seebrücke war praktisch die Begrenzung der Ziellinie, so dass man die passierenden Katamarane beinahe mit der Hand greifen konnte.
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Polemik

Multihull Sailing Week
Diese Veranstaltung, sollte sie nicht schon bestehen, müsste man sie erfinden. Das Segelgebiet ist ideal dafür. Die Etappen von Hafen zu Hafen oder Bucht zu sind so bemessen, dass sie sowohl bei Flaute als auch bei Unwetter (mindestens) unter Motor in Reichweite liegen.
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PRÄLUDIUM ZUM CATAMARANSCUP 2010

Reisen macht Spaß, besonders mit einem Auto wie dem Yeti. Von Kassel aus ging es in einem Rutsch nach Arezzo, wo ich rechtzeitig zum Abendessen, bereitet von meinem Freund Tommaso, eintraf. Nach einem Tag Kultur in Florenz fuhren wir zur Fähre nach Bari, die uns in die Adria-Nacht hinein nach Igoumenitsa und später nach Patras brachte. In dieser Nacht traf uns der aus Afrika kommende Scirocco voll. Die Klima-Anlage des Fährschiffs, obwohl auf Hochtouren laufend, bewältigte die Hitze nicht. Erst als das Schiff in Fahrt war, machte der vom Stewart vorausgesagte Fahrtwind den Schlaf erträglich.
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Törn auf dem Mittelmeer

Das Angebot war zu verlockend, als dass ich es hätte ausschlagen können. Es war von langer Hand geplant, mit etwa zwei Jahren Vorlauf. Der Katamaran SHE-SAN, eine Belize43 von Fountaine Pajot, seit 4 Jahren im Charter-Betrieb segelnd, kannte ich von den beiden Cat-Regatten, die Othmar Karschulin (multihull.de) und Christian Grünert (http://www.franks-yachtstation.com/) in der Bucht von Fethiye ausrichteten. Ich war damals so begeistert über die Leistung und Comfort des Schiffes, dass ich einen jubelnden Bericht darüber schrieb (http://www.carlobackhausen.de/reise_04.php).
Diesen Bericht, im deutschen Multihull-Forum (multihulls.de) veröffentlicht, lasen auch die Eigner in Hamburg. Kurz darauf erhielt ich Post aus etwa 50 Kilometer Luftlinie von uns: „Sie haben meinen Catermeran gechartert. Wir schrieben uns hin und her und tauschten per CD-ROM Segel-Fotos aus. Für Monate kannten wir Fußspitzen mit lila gefärbten Nägeln der Eignerin.  Schließlich freundeten wir uns an und es kam ein Vollweib zum Vorschein.
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Segeln zwischen Asien und Europa

Unser Schiff, die Belize43, fanden wir via Internet in Marmaris, recht nah an dem Ort, den mein virtueller Segelclub www.multihull.de – sprich das Portal des Münchners Othmar Karschulin – als diesjährigen Treffpunkt seiner Mitglieder ausgesucht hatte: Fethiye in der Türkei. Eine Dame unserer beiden Doppelkopf-Runden war schon dort und berichtete nur Gutes. Das zündete und wir begannen sofort mit Logistik. Ein Linienflug zum Marmara-Meer war ebenso teuer wie ein 14-tägiges Komplett-Angebot von Neckermann. Was lag da näher, als das Hotel eine Woche leer stehen zu lassen und auf dem Schiff zu leben ?!
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Mein Blog

Ich übe mich hier ein als zukünftiger Buch-Autor. Ich bin Missionar für mehr als einen Rumpf – oder um das Pferd von hinten her aufzufäumen: Ich bin gegen die Verwendung eines Kiels beim Segeln. Damit bin ich in kleiner, aber guter Gesellschaft. Als die Zeitschrift YACHT in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts über den Test eines Katamarans in Holland berichtete (der mit der Kenterung des Schiffes endete), wusste ich, dass die Multihull-Idee einen schweren Rückschlag erlitten hatte. Die Tester von damals traf meine Verachtung, bis heute. Man darf schlechten Seglern keinen Mehrrumpf-Schiff in die Hand drücken, sagte ich mir, insofern war der Eigner des Schiffes naiv bis fahrlässig und ihn trifft Mitschuld. Schluss mit den Schuldzuweisungen, es ist geschehen und nun kann langsam Gras über die Sache wachsen; denn für mich steht fest, die Multis sind auf dem Siegeszug. Wenn ich auf dem Mittelmeer bin, brauche ich kein YACHT- oder sonstiges Forum zum Zeitvertreib. Aber in dieser segel-freien Winterzeit fühle ich einen Hang zu Seglern hin, die auch so denken und ihrer Sehnsucht nach der „Herausforderung Blauwasser“ Ausdruck verleihen. Sich mit ihnen verbal zu messen ist ein Vergnügen, das die Gespräche über“n Zaun mit Nachbarn über die Probleme im Garten und die neuesten Gerüchte im Ort in den Schatten stellt – selbstverständständlich auch die Diskussionen in meiner Partei, wo ich nur ein kleines Licht bin, allenfalls dazu zu gebrauchen, holprige Texte in lesbare und verständliche zu verwandeln – aber ohne Charisma (ach wär ich doch der Joschka Fischer, hihi – Trost: dann würde ich Marathon laufen und nicht segeln).
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Travel report 2002

It was March this year when we decided that our new car should come along with a Diesel engine and a hitch, providing us enough comfort to transport our beloved catamaran, the Trac18, back from the Mediterranean Sea to northern Germany. In favour to serve house and garden first, we spent summer holidays at home in Schleswig-Holstein, having some sailing weekends as far as the Baltic and the North Sea, not to forget the German championships of the Hobie Cat 14 at Hamburg“s famous sailing spot Oortkatensee.
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